Airbrush „sichtbar“ machen

Airbrush-Fachverband e.V. gegründet: Branche will Gestaltungstechnik fördern

Malerei, Fahrzeuglackierung, Modellbau, Kosmetik, Konditorei, Porzellan- und Puppenindustrie – kaum ein Gestaltungwerkzeug wird in so vielfältigen Bereichen eingesetzt wie das Airbrush-Gerät, der luftbetriebene Malpinsel zur Farbzerstäubung. Die Verkaufs- und Umsatzzahlen dieser Branche sind in den letzten 10 Jahren stetig wachsend – dennoch gilt Airbrush in allen seinen Anwendungsformen eher als Nischenprodukt. Vor diesem Hintergrund haben sich führende Unternehmen der Branche Anfang des Jahres im „Airbrush-Fachverband e. V.“ zusammengeschlossen. Das gemeinsame Ziel der Industrie-, Handels- und Schulungsunternehmen ist die Förderung der Airbrush-Technik durch Werbe- und PR-Maßnahmen sowie durch verbesserten Informationsaustausch auf Industrie- und Handelsebene.

„Wir wollen das Thema Airbrush in allen Nutzungsbereichen bekannter machen und durch anwenderbezogene Informationsarbeit Vorurteile und Fehlinformationen korrigieren“

sagt Jörg Warzyceck, 1. Vorsitzender des Airbrush-Fachverbandes und Geschäftsführer der Createx GmbH, Kaltenkirchen.

„Durch ihre dünnen Farbschichten, sanften Verläufe und feine Dosierung ist die Airbrush-Technik immer ‚unsichtbar‘ gewesen – früher in der Fotoretusche und Werbegrafik, heute in der Kunst, in der Kosmetik und in allen Industriebereichen. Dieser gewünschte Vorteil in der Anwendung ist jedoch zugleich der größte Nachteil – vor allem für die Vermarktung und das Image der Technik.“

Die vielfältigen Anwendungsgebiete setzten bei Handel und Anwender ein großes Maß an Fachwissen hinsichtlich der Auswahl an Geräten, Farben und Untergründen voraus. Auch die Funktion und Wartung des technischen Equipments sei vor allem für den eher künstlerisch orientierten Anwender häufig ungewohnt.

Aus diesem Grund will der Fachverband u. a. die Beratungskompetenz seiner Mitglieder fördern und auch selbst durch Internetseiten, Informationsmaterial und telefonische Ansprechpartner als zentrale Informationsstelle im Airbrush-Sektor dienen.

„Airbrush-Interessierte und -Anwender können sich an den Airbrush-Fachverband wenden, wenn sie z. B. nach Händlern oder Schulungsangeboten suchen. Aber auch Fachfragen von Anwendern, Journalisten, Mitgliedern oder anderen Unternehmen werden innerhalb des Verbandes weitergeleitet und beantwortet“

sagt Heiko Kalinowski, 2. Vorsitzender des Verbandes und Geschäftsführer der Farbton Frankfurt GmbH.

Mitglied im Airbrush-Fachverband e.V. können alle Unternehmen werden, die airbrush-relevante Produkte – von der „Pistole“, über Farben, Spezialpapiere bis hin zu Schablonen, Maskierfolien, Fachbücher o. ä. – herstellen oder verkaufen oder die Airbrush-Anwendung unterrichten. Im Rahmen einer korrespondierenden Mitgliedschaft können auch Künstler und Anwender den Verband unterstützen.

„Durch die enge Zusammenarbeit und den Austausch von Industrie, Handel, Seminaranbietern und Anwendern erhoffen wir uns Synergie-Effekte, die zur Optimierung von Produkten, Angeboten und Vermarktung im Airbrush-Sektor führen“

sagt Jörg Warzyceck.

„Außerdem sind langfristig gemeinsame Messeauftritte, Schulungen und andere Veranstaltungen zur Belebung des Airbrush-Marktes geplant.“

Weitere Informationen zum Airbrush-Fachverband e. V. sind auf der Internetseite www.airbrushfachverband.de oder im Verbandsbüro unter der Telefonnummer (040) 38658264 erhältlich.

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