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	<title>Airbrush-Zeitung &#187; Tutorials</title>
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	<link>http://airbrush-zeitung.de</link>
	<description>Das 1. Deutsche Fachmagazin für die Spritzpistole</description>
	<lastBuildDate>Sun, 13 Jun 2010 15:15:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Step by Step: Chrom</title>
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		<comments>http://airbrush-zeitung.de/tutorials/step-by-step-chrom/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 17:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CMM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Metallic]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>

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		<description><![CDATA[Das                     folgende Tutorial erhielt ich von unserem Leser Paco                     del Mar, einem Grafik- und Airbrush-Designer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das                     folgende Tutorial erhielt ich von unserem Leser <strong>Paco                     del Mar, </strong>einem Grafik- und Airbrush-Designer aus                     Baden Württemberg. Er hatte es als PDF-Datei auf                     seiner eigenen Homepage &#8211; <a href="http://illustrarte.com/" target="_blank">http://illustrarte.com/</a> &#8211;                     veröffentlicht und später in unserem Forum                     in der Rubrik                     &#8220;Private                     Homepages&#8221; darüber berichtet. Daraus entwickelte                     sich ein kurzer Gedankenaustausch und das Ergebnis sehen                     Sie weiter unten. Der gesamte Text sowie alle Bilder                     stammen von Paco, der auch alle Copyrights darauf hält.</p>
<p>Um die kleinen Abbildungen größer anzusehen, klicken Sie bitte mit der Maus drauf.</p>
<p><strong>Danke,                       Paco, kann ich da nur sagen!</strong> (C. Michael Mette)</p>
<h2>Chrom &#8211; Jumpin&#8217; Jaguar</h2>
<p>Mit diesem Step by Step möchte ich allen Airbrush                     Enthusiasten ein paar Techniken und Kniffe näher                     bringen. Die Vorgehensweise in dieser Anleitung ist absolut                     individuell (Paco del Mar) und muß nicht sklavisch                     eingehalten werden. Die Feinheiten der Vorlage können,                     je nach Fähigkeiten des Brushers, angepasst werden.                     Die Vorlage für den Step-by-Step gibt’s <a href="http://www.illustrarte.com/pics/Jaguar-original.jpg" target="_blank">hier</a>.</p>
<h3>Benötigte                     Materialien:</h3>
<ol>
<li>Eine Airbrush Pistole mit 0,3 mm Düse oder feiner</li>
<li> Ein Kompressor </li>
<li> Reinzeichenkarton (RZ Karton) oder andere feste                       nicht fasernde Pappe. </li>
<li> Dünnere Pappe für die Maskierung (ich                       nehme Fotokarton) </li>
<li> Hochtransparentes Zeichenpapier (Architekten-Papier) </li>
<li> Leicht klebende Maskierfolie (Friskfilm) </li>
<li> Bleistift / Radierstift / Radiergummi </li>
<li> Ein Scharfes Skalpell mit gerader Klinge </li>
<li> Airbrushfarbe Schwarz u. Königsblau </li>
</ol>
<p><a title="RZ-Karton, Fotokarton und Kopie" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_01.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_01.jpg" alt="RZ-Karton, Fotokarton und Kopie" width="120" height="160" /></a>Bevor                     man loslegen kann muß man die Vorlage entweder über                     den PC oder mit einem Episkop, auf eine brauchbare Größe                     bringen. Ich habe mich für den PC entschieden und                     das Bild in 2 Ausdrucken auf ca. Din A3 gebracht. Die                     Ausdrucke zusammengesetzt und auf den DinA3 zugeschnittenen                     Fotokarton gelegt. Dazwischen kamen 2 DinA4 Kohlepapierblätter                     und alles zusammen fixiert.</p>
<p><a title="Bereit zum Durchpausen auf den Fotokarton." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_02.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_02.jpg" alt="Bereit zum Durchpausen auf den Fotokarton." width="120" height="160" /></a>Nun fährt man die markanten Formen auf der Kopie                     mit einem harten Bleistift nach, so das diese über                     das Kohlepapier auf den Karton übertragen werden.</p>
<p><a title="Fertig übertragene Konturen." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_03.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_03.jpg" alt="Fertig übertragene Konturen." width="120" height="89" /></a>Mit einem scharfen Cutter oder Skalpell die Aussenkontur                     des Jaguars ausschneiden. Mit Hilfe der Negativform den                     Jaguar auf den RZ-Karton plazieren. Sehr nützlich                     bei dieser Arbeit ist eine Metallplatte und einige Magnete                     zum Fixieren. Den hinteren Teil des Jaguars etwas hochbiegen                     damit beim Sprühen etwas Fabe unter die Maske kommt                     und die Kontur dadurch unscharf wird.</p>
<p><a title="Angebrachte und fixierte Maske." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_04.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_04.jpg" alt="Angebrachte und fixierte Maske." width="120" height="81" /></a>Nun kann man mit stark verdünntem Königsblau                     die ersten Lagen sprühen.</p>
<p><a title="Die ersten Lagen mit stark verdünntem Königsblau." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_05.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_05.jpg" alt="Die ersten Lagen mit stark verdünntem Königsblau." width="120" height="90" /></a>Im Bereich rechts unten mit einem zerrissenen und zerknüllten                     Papiertuch die Wolken frei abmaskieren. Das Tuch dabei                     nicht auf den RZ-Karton aufdrücken um auf diese                     Weise keine scharfe Ränder zu erhalten.</p>
<p><a title="Gerissenes Papiertuch als Wolkenmaske." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_06.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_06.jpg" alt="Gerissenes Papiertuch als Wolkenmaske." width="120" height="95" /></a>Um an den Wolken noch mehr Kontrast reinzubringen und die Struktur klarer zu gestalten, verwende ich einen normalen Radiergummi.</p>
<p><a title="Mit Radiergummi Ausarbeitung der Wolken." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_07.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_07.jpg" alt="Mit Radiergummi Ausarbeitung der Wolken." width="120" height="163" /></a>Nun geht’s an das Hauptmotiv. Ich hatte zwar vorgesehen                     die einzelnen Bereiche des Jaguars mit Karton zu maskieren,                     bin aber dann doch auf Maskierfolie umgestiegen wegen                     den zu kleinen Flächen.</p>
<p><a title="Gut gepudert und abgerieben." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_09.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_09.jpg" alt="Gut gepudert und abgerieben." width="120" height="64" /></a>Nun                     habe ich die Konturen auf einen A3 Bogen Transparentpapier übertragen,                     die Rückseite anschließend mit dunklem MakeUp                     beschichtet (hinterher gut abreiben) und mit einem harten                     Bleistift oder einer Metallnadel auf den RZ Karton übertragen.</p>
<p><a title="Anschließendes Übertragen der Konturen auf den RZ-Karton." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_10.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_10.jpg" alt="Anschließendes Übertragen der Konturen auf den RZ-Karton." width="120" height="143" /></a>Diese Methode hat den Vorteil, dass die Vorzeichnung                     am fertigen Bild kaum sichtbar ist, im Gegensatz zu Bleistift-                     oder Kohle-Vorzeichnungen.</p>
<p><a title="Maskierfolie mit dem Rakel oder dem Lineal gut auftragen. Anschließend die Konturen mit einem Skalpell nachschneiden." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_11.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_11.jpg" alt="Maskierfolie mit dem Rakel oder dem Lineal gut auftragen. Anschließend die Konturen mit einem Skalpell nachschneiden." width="120" height="80" /></a>Nun                     ein ausreichend großes Stück Maskierfolie über                     die Konturzeichnung auf dem RZ-Karton auflegen und &#8211;                     wenn möglich &#8211; mit einem Rakel oder Lineal so aufstreichen,                     daß keine Luftblasen unter der Folie bleiben. Danach                     vorsichtig mit den Skalpell alle Konturen schneiden.                     Die Außenkontur des Jaguars kann man etwas großzügiger                     nachschneiden, da anschließend die Karton-Negativmaske                     zum Schützen des Hintergrundes aufgebracht wird                     (Magnete). Den Außenbereich der Folie vorsichtig                     abziehen, ebenso die kleinen Folienteile für die                     dunklen Stellen. Um den Karton nicht zu sehr zu verletzen,                     kann man die Spitze des Skalpells etwas anschleifen.</p>
<p><a title="Gut zu erkennen: Die bereits abgezogenen Maskierfolienstücke der dunklen Bereiche." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_12.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_12.jpg" alt="Gut zu erkennen: Die bereits abgezogenen Maskierfolienstücke der dunklen Bereiche." width="120" height="69" /></a>Nun ziehen wir die Folienstücke für die dunkelsten                     Bereiche ab.</p>
<p><a title="Erste Lagen sind nun gesprüht." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_13.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_13.jpg" alt="Erste Lagen sind nun gesprüht." width="120" height="102" /></a>Wir füllen die Airbrushpistole mit verdünntem                     Schwarz und beginnen Schicht für Schicht auf die                     freigelegten Bereiche zu sprühen. Etwa 30% &#8211; 40%                     der Farbdichte sprühen.</p>
<p><a title="Folien der nächsten Farbabstufungen freilegen." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_14.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_14.jpg" alt="Folien der nächsten Farbabstufungen freilegen." width="120" height="112" /></a>Zwischendurch die einzelnen Flächen mittels freier                     Schablonen fein ausarbeiten. Nicht jede Fläche ist                     vollfarbig zu sprühen. Einige haben in sich auch                     einen Verlauf. Durch das schrittweise Freilegen der einzelnen                     Bereiche und Sprühen über alle freigelegten,                     addieren sich die Grauwerte bei den zuerst freigelegten                     und werden immer dunkler.</p>
<p><a title="Mit loser, selbstgemachter Schablone Gestalten innerhalb eines freigelegten Feldes." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_15.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_15.jpg" alt="Mit loser, selbstgemachter Schablone Gestalten innerhalb eines freigelegten Feldes." width="108" height="170" /></a>Zwischendurch in den bereits gesprühten Feldern                     mit Radierstift oder Skalpell (runde Klinge) Feinheiten                     herausabeiten. Zum Vergleich immer die Vorlage heranziehen.</p>
<p><a title="Sprühen über alle freigelegten Bereiche." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_16.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_16.jpg" alt="Sprühen über alle freigelegten Bereiche." width="120" height="124" /></a>Wenn alle Folienteile abgezogen sind geht es ans „Feintuning“.                     Dieses macht man am besten freihändig mit ebenfalls                     stark verdünntem Schwarz. Buntstifte und Pinsel                     sind ebenfalls erlaubte Hilfsmittel.</p>
<p><a title="Das Bild nun ohne Masken." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_19.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_19.jpg" alt="Das Bild nun ohne Masken." width="120" height="89" /></a>Da ist noch einiges an Feinarbeit von Nöten. Vor allem am Hals sieht man, dass noch Frabe fehlt. Freihändig und mit losen Schablonen geht es an die Details.</p>
<p><a title="Fertig - und sprungbereit in die Galerie." rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/chrom_20.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/chrom_paco/thumbs/thumbs_chrom_20.jpg" alt="Fertig - und sprungbereit in die Galerie." width="120" height="84" /></a>Nun noch den Unschärfe-Bereich hinten und den Hauch                     an Himmelblau (Königsblau) und wir sind fertig.                     Mit Zuhilfenahme von einer selbstgeschnittenen Kurvenschablone                     (Fotokopierfolie) oder komplett freihand legt man nun                     den unscharfen hinteren Bereich des Jaguars an. Dabei                     kommt es nicht so auf Genauigkeit an, da es eine Bewegungsunschärfe                     darstellen soll. Anschließend sprüht man mit                     stark verdünntem Blau die Spiegelung des Himmels.                     Auch hier ist es nicht ganz so wichtig, wo das Blau gesprüht                     wird, da der Himmel sich fast überall an der Figur                     spiegelt. Es kommt lediglich auf den Effekt an. An den                     größeren Flächen aber ist das Blau vorzugsweise                     im oberen Bereich anzulegen. Auf gar keinen Fall dunkler                     mit dem Blau werden als die Farbe des Himmels &#8211; eher                     heller und leichter.</p>
<h3>Fertig!</h3>
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		<title>Cheeseburger</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 19:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CMM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>

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		<description><![CDATA[Das folgende Tutorial erhielt ich im Sommer 2004 von unserem Leser Eike R. Gall aus Berlin. Es war so perfekt vorbereitete, daß ich lediglich Bilder und Texte untereinander montieren und das Ganze dann veröffentlichen mußte. Mich persönlich hat ganz besonders auch die hohe Qualität der Illustration überzeugt. An dieser Stelle darum im Namen meiner Leser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das folgende Tutorial erhielt ich im Sommer 2004 von unserem Leser <strong>Eike R. Gall</strong> aus Berlin. Es war so perfekt vorbereitete, daß ich lediglich Bilder und Texte untereinander montieren und das Ganze dann veröffentlichen mußte. Mich persönlich hat ganz besonders auch die hohe Qualität der Illustration überzeugt. An dieser Stelle darum im Namen meiner Leser ein ganz besonders herzliches <strong>&#8220;Danke!&#8221;</strong> nach Berlin. (C. Michael Mette)</em></p>
<h2>Ein Cheeseburger aus Berlin</h2>
<p>Illustrator und Copyright © 2004:</p>
<h3>Eike R. Gall</h3>
<p>Grafik-Designer u. Illustrator<br />
 Zeughofstraße 19, 10997 Berlin<br />
 Tel.: 030-6184778, Fax: 030-6113844, Leo: 030-61280100<br />
 <a href="javascript:DeCryptX('fjlf/hbmmAu.pomjof/ef')">&#101;&#105;k&#101;.gal&#108;&#64;t-&#111;nlin&#101;&#46;d&#101;</a><br />
 <a href="http://www.illustrationen-berlin.de/" target="_blank">http://www.illustrationen-berlin.de</a><br />
 <a href="http://www.info-grafik.net/" target="_blank">http://www.info-grafik.net</a></p>
<p><a title="Abbildung 1" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb01.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb01.jpg" alt="Abbildung 1" width="120" height="89" /></a>1.) Zunächst erstelle ich mit einem Bleistift der Härte H die Vorzeichnung. Dabei gehe ich von einem groben Aufriss aus, von dem ich durch mehrmaliges Durchzeichnen auf Transparentpapier zu einem detailgetreuen Bild gelange. Die Vorzeichnung wird seitenverkehrt angelegt.</p>
<p><a title="Abbildung 2" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb02.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb02.jpg" alt="Abbildung 2" width="120" height="89" /></a>2.) Da das Transparentpapier durchsichtig ist, kann ich meine Zeichnung nun seitenrichtig auf dem Zeichenkarton (4G dick) einpassen. Mit einem harten Bleistift (5H) ziehe ich nun alle Konturen nach. Die seitenverkehrte Vorzeichnung wird so seitenrichtig auf den Karton übertragen.</p>
<p><a title="Abbildung 3" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb03.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb03.jpg" alt="Abbildung 3" width="120" height="89" /></a>3.) Nun beginne ich Farbe ins Bild zu bringen. Zunächst nehme ich mir den oberen Teil des Brötchens vor. Die ganze Illustration wird mit Maskierfolie abgedeckt. Dann schneide ich die Umrisse des Brötchens mit einem Skalpell aus und lege die Fläche frei. Um Schnittkanten zu vermeiden, schneide ich die Masken für die Sesamkörner auf einer seperaten Fläche und klebe sie einzeln auf. Damit nachher keine Farbe unter die Klebemasken läuft, werden sie mit einem Anreibelöffel angepresst. Die überstehenden Bleistiftstriche entferne ich mit einem Radiergummi.</p>
<p><a title="Abbildung 4" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb04.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb04.jpg" alt="Abbildung 4" width="120" height="89" /></a>4.) Um dem Brötchen etwas Struktur zu geben, nehme ich einen Borstenpinsel und tupfe braune und ockerfarbene Aquarellfarbe auf. Aquarellfarbe deshalb, weil sie sich beim Tupfen wieder anlößt und so ein weicheres Ergebnis erzielt.</p>
<p><a title="Abbildung 5" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb05.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb05.jpg" alt="Abbildung 5" width="120" height="89" /></a>5.) Nun kommt endlich die Spritzpistole zum Einsatz. Mit Umbra, Golden Sand, Ocker und Prozess Gelb wird die Farbe Schicht für Schicht aufgebaut. Dabei arbeite ich mit stark reduziertem Druck und erhalte so eine gröbere Struktur. Leichte Lichter werden mit einem Radiergummi herausradiert.</p>
<p><a title="Abbildung 6" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb06.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb06.jpg" alt="Abbildung 6" width="120" height="89" /></a>6.) Die Folie ist nun komplett abgezogen. Mit einem weichen und danach mit einem harten Radierstift werden Lichter herausgearbeitet. Dann male ich mit einem feinen Retuschepinsel und &#8220;Diaphoto&#8221; Eiweißlasurfarbe (Mischung zu gleichen Teilen aus Fleischfarbe bräunlich und Fleischfarbe gelblich) die Sesamkörner. Anschließend bekommen diese noch einen Schatten mittels eines braunen Buntstifts, den ich auch zum Verstärken der Faltenstruktur im unteren Bereich verwende.</p>
<p><a title="Abbildung 7" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb07.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb07.jpg" alt="Abbildung 7" width="120" height="89" /></a>7.) Nun widme ich mich den Salatblättern. Erneut kommen Retuschepinsel und Eiweißlasurfarbe zum Einsatz. Mit einer Mischung aus Maigrün und Viridiangrün gebe ich den Blättern Form und Struktur.</p>
<p><a title="Abbildung 8" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb08.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb08.jpg" alt="Abbildung 8" width="120" height="89" /></a>8.) Wieder zur Airbrush. Die komplette Illustration wird erneut mit Maskierfolie abgedeckt. Die Salatblätter werden mit dem Skalpell ausgeschnitten und freigelegt. Dann sprühe ich einen zarten grünen Grundton.</p>
<p><a title="Abbildung 9" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb09.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb09.jpg" alt="Abbildung 9" width="120" height="89" /></a>9.) Um einen Kontrast zwischen den im Licht liegenden Blattoberseiten und den im Schatten liegenden Blattunterseiten zu erreichen, nehme ich ein Stück Ultraphan-Folie. Dieses lege ich über die freigelegten Salatblätter und schneide mit dem Skalpell an der Trennlinie zwischen Blattober- und Blattunterseiten. So erhalte ich zwei Schablonen. Die Unterseiten spritze ich in mehreren Schichten mit kühleren Grüntönen und die Oberseiten mit wärmeren bis hin zum Gelb. Lichter werden wieder herausradiert.</p>
<p><a title="Abbildung 10" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb10.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb10.jpg" alt="Abbildung 10" width="120" height="89" /></a>10.) Als nächsten Schritt nehme ich mir das Hackfleisch vor. Tomaten, Ketchup und Käse hebe ich mir für später auf, da ich mich lieber vom Dunkel ins Helle vorarbeite. So fällt es mir leichter die roten Tomaten und das Ketchup von dem rotbraunen Fleisch zu trennen. Die Struktur lege ich mit einem Rotmarder Pinsel Nr. 4 und der Aquarellfarbe Sienna gebrannt an.</p>
<p><a title="Abbildung 11" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb11.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb11.jpg" alt="Abbildung 11" width="120" height="89" /></a>11.) Nach dem Maskieren und Freilegen gebe ich dem Hackfleisch mit der Airbrush Form und Tiefe. Ich verwende Umbra und für die Schattenpartien eine Mischung aus Königsblau und Taubengrau.</p>
<p><a title="Abbildung 12" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb12.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb12.jpg" alt="Abbildung 12" width="120" height="89" /></a>12.) Um dem Ganzen etwas Brillanz zu geben, werden Lichter herausradiert. Hierbei sollte man sparsam vorgehen, damit sie sich nicht gegenseitig aufheben. Zur Not kann man einige mit dem Pinsel wieder abdecken. Zum Einsatz kommen ein Elektroradierer, ein harter Radierstift und ein Skalpell.</p>
<p><a title="Abbildung 13" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb13.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb13.jpg" alt="Abbildung 13" width="120" height="89" /></a>13.) Nun zu den Tomaten. Wie üblich werden die Flächen maskiert und freigelegt. Mit der Spritzpistole baue ich das Rot aus zarten Karmin- und Zinnobertönen auf. Die dunklen Schattenpartien und Reflexe decke ich mit losen Flattermasken aus Ultraphan-Folie ab. Für die dunkelsten Stellen verwende ich wieder eine Mischung aus Taubengrau und Königsblau. Das Innere wird mit einem feinen Retuschepinsel und Aquarellfarbe gemalt. Die Lichter werden wieder mit dem Skalpell herausgekratzt.</p>
<p><a title="Abbildung 14" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb14.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb14.jpg" alt="Abbildung 14" width="120" height="89" /></a>14.) Da man in kleinen Formaten wie diesem (DIN A 4) mit dem Skalpell nicht so genau schneiden kann, dass keine Überlappungen entstehen, kommt es zwischen dem Rot der Tomaten und dem Grün der Salatblätter zu hässlichen Konturen. Diese werden mit dem feinen Retuschepinsel und einem deckenden Gelbgrün abgeschwächt. Damit male ich auch die Kerne der Tomaten.</p>
<p><a title="Abbildung 15" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb15.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb15.jpg" alt="Abbildung 15" width="120" height="89" /></a>15.) Die Ketchuptropfen spritze ich mit Zinnoberrot, Karminrot und einem dunklen Braun. Auch hier werden die Lichter wieder rausradiert. Für Feinheiten ist der Pinsel zuständig.</p>
<p><a title="Abbildung 16" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb16.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb16.jpg" alt="Abbildung 16" width="120" height="89" /></a>16.) Bei den Käsescheiben gehe ich auch in alt bewährter Manier vor: Abkleben, Ausschneiden, Spritzen mit Indisch Gelb. Die dunklen Flächen entstehen mit Flattermaske und Ocker, Lichter mit Elektroradierer und Radierstift. Für die Feinheiten benutze ich zwei Buntstifte (Ocker und Braun).</p>
<p><a title="Abbildung 17" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb17.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb17.jpg" alt="Abbildung 17" width="120" height="89" /></a>17.) Den unteren Teil des Brötchens bearbeite ich wie den oberen. Zum Abdecken der hellen Partie an der Oberseite benutze ich eine gerissene Papierschablone. Damit ein weicher Übergang entsteht, halte ich diese während dem Spritzen etwas vom Untergrund entfernt.</p>
<p><a title="Abbildung 18" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb18.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb18.jpg" alt="Abbildung 18" width="120" height="89" /></a>18.) Um dem Ganzen etwas Bodenhaftung zu geben, spritze ich auf die rechte Seite einen leichten Schlagschatten. Dieser wird mit einem weichen Radierstift rechts etwas geschärft.</p>
<p><a title="Abbildung 19" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb19.jpg"><img class="thumbright" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb19.jpg" alt="Abbildung 19" width="120" height="89" /></a>19.) Zuletzt bekommen die Tomaten noch etwas Frische in Form von Wassertropfen. Zunächst schneide ich eine Schablone aus Ultraphan-Folie. Dann spritze ich ein dunkles Karminrot auf die dem Licht zugewandten Seiten. Die vom Licht abgewandten Seiten werden mit einem weichen Radierstift aufgehellt. An dieser Stelle möchte ich auf einen oft gemachten Fehler hinweisen: Transparente Körper, wie Glas oder auch Wassertropfen, werden oft falsch dargestellt. Im Gegensatz zu opaken Körpern wo das Licht dort wo es auftrifft reflektiert wird, zeigt es sich bei transparenten Körpern erst beim Austritt. Deshalb haben beispielsweise unsere Wassertropfen, bei einem von links oben kommendem Licht, ihre hellen Stellen rechts.</p>
<p><a title="Abbildung 20" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb20.jpg"><img class="thumbleft" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/thumbs/thumbs_cheeseb20.jpg" alt="Abbildung 20" width="120" height="89" /></a>20.) Mit dem Retuschepinsel füge ich noch Schlagschatten an die Trofpen und mit dem Skalpell werden noch Spitzlichter herausgekratzt.<br style="clear: both;" /></p>
<p><img style="clear: both;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/cheeseb21.jpg" alt="Abbildung 21" width="426" height="315" /></p>
<p>21.) Die fertige Illustration, nachdem ich noch einige Stellen überarbeitet habe.</p>
<p>Verwendete Materialien: Schöllershammer Zeichenkarton 4G dick, Ultraphan-Folie, Frisk Maskierfolie, Schmincke Horadam Aquarellfarben, Schmincke Diaphoto Lasurfarben, Hansa Aero-Pro, Winsor &amp; Newton flüssige Acrylfarben, Magic Color, Lukas Illu-Color, Schmincke Aero Color.</p>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/cheeseburger/lasurfarbe.jpg" alt="Eiweißlasurfarben" /></p>
<p><strong> Eiweißlasurfarben </strong></p>
<p>Eiweißlasurfarbe ist eine Art Tinte, die ursprünglich für die Retusche von Diapositiven entwickelt wurde. Die Farben enthalten keine Pigmente, da es sich hier um Lösungen handelt. Diese Eigenschaft macht sie besonders interessant für die Verwendung in der Spritzpistole. Verstopfungen sind nahezu ausgeschlossen. Man kann Eiweißlasurfarben aber auch vorzüglich vermalen. Wegen der nicht vorhandenen Pigmente gibt es kaum Pinselspuren, was eine homogene Ergänzung der Airbrush-Technik in den diffizilen Bereichen bedeutet. Man kann die Farben im Farbnapf anmischen, eintrocknen lassen und, mit Wasser angelößt, wie Aquarellfarbe wieder mit dem Pinsel entnehmen. (siehe Abbildung) Dadurch ist es möglich beim Malen tiefe, satte Farbtöne zu erreichen. Eiweißlasurfarben haben nur einen schwerwiegenden Nachteil: Sie sind nur bedingt lichtecht. Dies spielt jedoch bei ihrer Verwendung für Druckvorlagen keine Rolle, da diese Illustrationen nach der Reproduktion meist im Reinzeichnungsschrank verschwinden.</p>
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		<title>Wassertropfen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 18:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CMM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>
		<category><![CDATA[Wassertropfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wasser in Tropfenform ist eigentlich gar nicht so schwer. Darum habe ich für diesmal ein solch’ feuchtes Motiv ausgewählt. Wie immer behandle ich aber erst ein wenig die Grundlagen. Je mehr Sie nämlich über die Theorie Bescheid wissen, desto leichter wird Ihnen später einmal die Übertragung Ihrer Kenntnisse auf andere, ähnlich gelagerte Motive gelingen.
Beginnen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wasser in Tropfenform ist eigentlich gar nicht so schwer. Darum habe ich für diesmal ein solch’ feuchtes Motiv ausgewählt. Wie immer behandle ich aber erst ein wenig die Grundlagen. Je mehr Sie nämlich über die Theorie Bescheid wissen, desto leichter wird Ihnen später einmal die Übertragung Ihrer Kenntnisse auf andere, ähnlich gelagerte Motive gelingen.</p>
<p>Beginnen wir mit der Vorzeichnung. Wasser ist in seinem Grundzustand flüssig. Man könnte auch sagen, seine Moleküle lassen sich leicht gegeneinander verschieben. Zwischen den einzelnen Molekülen eines Wassertropfens bestehen jedoch Anziehungskräfte, die „Kohäsionskräfte“. Innerhalb des Tropfens heben diese Kräfte sich gegenseitig auf. An der Oberfläche aber ist die Kraft, die nach innen zieht erheblich größer, da von außen ja keine Gegenkraft wirkt. Dadurch entsteht die sogenannte „Oberflächenspannung“.</p>
<p>Die Oberflächenspannung wiederum bewirkt, daß flüssige Materialien bestrebt sind, eine Form anzunehmen, die die kleinste Oberfläche bei gegebenem Volumen hat. Diese Bedingung erfüllt am besten die Kugel. (1 ccm hat als Kugel die Oberfläche von 4,8 qcm, als Würfel schon 6 qcm.) Und darum werden Sie bei Wassertropfen nie irgendwelche Ecken und Kanten finden. Wenn Sie diese theoretischen Grundüberlegungen jedesmal anstellen, kann Ihnen keine Vorzeichnung mißlingen.</p>
<p><a title="Vorzeichnung" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/h2o_vorzeichnung.gif"><img class="ngg-singlepic ngg-left" style="border: none; margin: 0 10px 0 0;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/thumbs/thumbs_h2o_vorzeichnung.gif" alt="Vorzeichnung" width="160" height="120" /></a>Meine Vorzeichnung habe ich, nach einem groben Skribble, nur mit verschiedenen Ellipsenschablonen gelöst (Abbildung links anklicken oder als <a href="http://airbrush-zeitung.de?getfile=201">PDF-Datei</a>). Auch die langen, leicht geschwungenen Senkrechten beim „H“ sind Teile von Ellipsen.</p>
<p>Häufig stellt sich die Frage, in welcher Größe eine Illustration angelegt werden sollte. Dafür gibt es eine ganz einfache Regel: Die kleinste Teilfläche, die Sie bearbeiten müssen, darf keine Schwierigkeiten bereiten. Und nach dieser kleinsten Fläche richten sich alle anderen Größenverhältnisse.</p>
<p><a title="Abbildung 1" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/h2o_abb_01.gif"><img class="ngg-singlepic ngg-right" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 0pt 0pt 10px; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/thumbs/thumbs_h2o_abb_01.gif" alt="Abbildung 1" width="160" height="120" /></a>Nachdem Sie die Vorzeichnung übertragen haben, maskieren Sie bitte die ganze Fläche. Schneiden Sie lediglich die äußeren Konturen der Buchstaben aus und lassen Sie die Buchstaben selbst zugeklebt. Maskierte Partien werden ab sofort durch die gerasterte Fläche dargestellt. Die Außenfläche überspritzen Sie nun mit einem gleichmäßigen Ton. Es muß natürlich nicht Grün sein.</p>
<p><a title="Abbildung 2" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/h2o_abb_02.gif"><img class="ngg-singlepic ngg-left" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 10px 0pt 0pt; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/thumbs/thumbs_h2o_abb_02.gif" alt="Abbildung 2" width="160" height="120" /></a>Ohne die Maske zu verändern wird anschließend mit Schwarz (eigentlich mit der Komplementärfarbe des Untergrundes. Dafür benötigt man aber viel Erfahrung &#8211; das Ergebnis wirkt allerdings auch natürlicher) der Schatten gespritzt, den die Buchstaben auf den Untergrund werfen. In unserem Beispiel kommt das Licht von links oben, also müssen die Schatten rechts und unten sein.</p>
<p>Sollte sich der oder die eine oder andere von Ihnen darüber wundern, wie da überhaupt ein Schatten entsteht, wo doch Wasser durchsichtig ist, kann ich ihm oder ihr jetzt nur empfehlen, sich ein gutes Physikbuch zu besorgen und das Kapitel Optik zu studieren. Insbesondere das Kapitel über Lichtbrechung beim Übertritt von einem dichten in ein nicht so dichtes Medium ist zur Aufklärung interessant. Wer noch etwas warten kann: Sobald ich Zeit finde, eine eigene Rubrik &#8220;Theorie&#8221; in die digitale Airbrush-Zeitung zu integrieren, werde ich dieses Phänomen dort erklären.</p>
<p>Die Übung, die ich Ihnen diesmal vorstelle, ist übrigens auch ein gutes Argument für mehr als eine Spritzpistole. Ich habe zum Beispiel in der einen Grün und in der anderen Schwarz. So spare ich mehrmals das doch recht zeitintensive Reinigen zwischen den einzelnen Arbeitsgängen.</p>
<p>Nachdem Sie den Schatten fertig haben, entfernen Sie bitte die bisherige Maske vollständig und kleben die gesamte Illustration neu ab. Jetzt müssen Sie sehr genau schneiden. Fehler beim Schneiden wirken sich auf zwei unterschiedliche Arten aus. Entweder, Sie schneiden einen Teil des Hintergrundes mit frei, dann entstehen durch mehrmaliges Überspritzen dunkle Kanten, oder Sie lassen einen Teil der Buchstaben zugeklebt, dann entstehen weiße Blitzkanten. Die dunklen Kanten können Sie nicht mehr reparieren, sie wirken sich aber auch nur geringfügig negativ aus. Meist sind sie nach der Verkleinerung kaum noch zu sehen. Die Blitzer dagegen können Sie mit Buntstift meist nachträglich retuschieren. Die einfachste Methode, solche Fehler zu vermeiden, ist, sie gar nicht erst zu machen. Banal, aber wahr! Je mehr Übung Sie haben, desto leichter wird Ihnen genaues Schneiden fallen. Arbeiten Sie lieber langsam, denn beim Airbrushen kommt es mehr auf Genauigkeit als auf Geschwindigkeit an.</p>
<p><a title="Abbildung 3" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/h2o_abb_03.gif"><img class="ngg-singlepic ngg-right" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 0pt 0pt 10px; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/thumbs/thumbs_h2o_abb_03.gif" alt="Abbildung 3" width="160" height="120" /></a>In diesem Arbeitsschritt werden die Innenteile der Buchstaben freigeschnitten. Spritzen Sie jetzt im gleichen Grün wie den Hintergrund die freigelegten Flächen. Achten Sie bitte darauf, daß im Innern der Buchstaben der Untergrund etwas heller bleibt, als der Hintergrund. Das kommt daher, weil das leicht gewölbte Wasser wie ein Brennglas das einfallende Licht in bestimmten Partien konzentriert. Diese helleren Stellen sind an den dem Lichteinfall gegenüberliegenden Außenkanten der Buchstaben (also rechts und unten) ein wenig breiter als auf den anderen Seiten.</p>
<p><a title="Abbildung 4" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/h2o_abb_04.gif"><img class="ngg-singlepic ngg-left" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 10px 0pt 0pt; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/thumbs/thumbs_h2o_abb_04.gif" alt="Abbildung 4" width="160" height="120" /></a>Der nächste Arbeitschritt wird wieder mit Schwarz (für die Profis unter Ihnen: Komplementärfarbe, also Rot) ausgeführt. Auf den Seiten, von wo das Licht einfällt – und nur dort! – wird die Form der Buchstaben mit Schwarz vertieft. Vom Tonwert her bekommt das Schwarz die gleiche Intensität, wie die Schatten außerhalb der Buchstaben. Um das mit den bereits gespritzten Schatten zu vergleichen, müssen Sie sich die Farbe von der Maskierfolie abwischen, sonst wird es zu dunkel.</p>
<p><a title="Abbildung 5" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/h2o_abb_05.gif"><img class="ngg-singlepic ngg-right" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 0pt 0pt 10px; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/thumbs/thumbs_h2o_abb_05.gif" alt="Abbildung 5" width="160" height="120" /></a>Im letzten Arbeitsschritt werden schließlich die Lichtreflexe ausgearbeitet. Sie geben dem Schriftzug sozusagen den letzten Schliff. Wasser hat eine so glatte Oberfläche, daß diese Reflexe sich ganz scharfkantig abbilden, Sie können sie also maskieren und müssen nicht freihändig arbeiten. Kleben Sie die gesamte Illustration wieder ab und legen anschließend nur die Reflexe frei. Die Reflexe haben, wie Sie leicht feststellen können, alle in etwa die gleiche Richtung. Was Wunder, wurden sie doch von ein und derselben Lichtquelle hervorgerufen. Hier habe ich ein Fenster simuliert mit einer Querstrebe darin.</p>
<p>Gespritzt werden die Reflexe mit deckendem Weiß (ich persönlich liebe Aerocolor, doch auch Illucolor oder andere Airbrushfarben können verwendet werden) so, daß die Seite zur Lichtquelle hin fast deckend ist und zum Buchstabeninneren immer mehr verläuft.</p>
<p><a title="Fertige Illustration" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/h2o_komplett.gif"><img class="ngg-singlepic ngg-left" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 10px 0pt 0pt; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/wasserbuchstaben/thumbs/thumbs_h2o_komplett.gif" alt="Fertige Illustration" width="160" height="120" /></a>Mit Spritzen sind Sie fertig. Was bleibt, ist das „Demaskieren“. Ziehen Sie die Folie möglichst nicht in einem Stück ab, sondem trennen Sie sie vorher. Die Gefahr, eine an sich gute Arbeit ganz am Schluß noch zu „versauen“, wird dadurch geringer.</p>
<p>Die vorstehende Arbeit habe ich bereits einmal in einer der ersten gedruckten Ausgaben (2/86) veröffentlicht. Für die digitale Version habe ich die Arbeitsschritte nochmals nachvollzogen. Diesmal habe ich keine Eiweißlasurfarbe verwendet, sondern spritzfertig angemischte Acrylfarben, weil die Brillianz besser ist. Und natürlich sind die Arbeitsschritte identisch, wenn man statt Grüntönen irgendeine andere Farbe verwendet. Lediglich auf weißem Untergrund gibt es ein Manko: Die im inneren helleren Buchstaben lassen sich nur darstellen, wenn man den Hintergrund wenigstens mit einem hauch von Grau anlegt.</p>
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		<title>Zwei Tutorials eingebaut</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 09:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CMM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tutorials]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vor fünf Minuten habe ich als zweites Tutorial das mit dem Titel &#8220;Aufgerissenes Blech&#8221; mit allen Abbildungen fertiggestellt. Bereits gestern hatte ich den &#8220;Metallic-Buchstabe&#8221; zum Nachmachen publiziert.
Sollte einer von Ihnen auch ein sehenswertes Tutorial haben, an dem er andere teilhaben lassen möchte, kann er sich gerne mit mir unter m&#105;c&#104;ael.me&#116;&#116;&#101;&#64;ai&#114;b&#114;us&#104;&#45;&#122;e&#105;t&#117;n&#103;&#46;&#100;&#101; in Verbindung setzen. Ich werde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Fertige Illustration" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/blechriss_gross.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 10px 0pt 0pt; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/thumbs/thumbs_blechriss_gross.jpg" alt="Fertige Illustration" width="100" height="150" /></a></p>
<p>Vor fünf Minuten habe ich als zweites Tutorial das mit dem Titel <a title="Tutorialseiten" href="http://airbrush-zeitung.de/tutorials/aufgerissenes-blech/">&#8220;Aufgerissenes Blech&#8221;</a> mit allen Abbildungen fertiggestellt. Bereits gestern hatte ich den <a title="Tutorialseiten" href="http://airbrush-zeitung.de/tutorials/metallic-buchstabe/">&#8220;Metallic-Buchstabe&#8221; </a>zum Nachmachen publiziert.</p>
<p>Sollte einer von Ihnen auch ein sehenswertes Tutorial haben, an dem er andere teilhaben lassen möchte, kann er sich gerne mit mir unter <a href="javascript:DeCryptX('njdibfm/nfuufAbjscsvti.{fjuvoh/ef')">&#109;&#105;c&#104;a&#101;&#108;&#46;&#109;e&#116;t&#101;&#64;ai&#114;b&#114;&#117;&#115;h-z&#101;it&#117;&#110;&#103;&#46;d&#101;</a> in Verbindung setzen. Ich werde sehen, ob es sich zur Veröffentlichung aufbereiten lässt.</p>
<p>In den nächsten Tagen werde ich auch noch die anderen, bereits in der früheren Airbrush-Zeitung vorhandenen Tutorials hier einpflegen.</p>
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		<title>Aufgerissenes Blech</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 21:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CMM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder haben unsere Leser nachgefragt, wie man denn ein aufgerissenes Blech darstelle. Also habe ich mich zu dem folgenden kurzen Tutorial entschlossen. Die Aufriss-Vorzeichnung habe ich wie immer als PDF-Datei zum Download bereitgestellt.
Als Vorlage habe ich mir ein paar Polaroid-Fotos von aufgerissenem, dicken Karton – das sieht Blech sehr ähnlich – geschossen. Polaroids lassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 10px 0pt 0pt; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/beispiel.jpg" alt="Anwendungsbeispiel" width="100" height="75" />Immer wieder haben unsere Leser nachgefragt, wie man denn ein aufgerissenes Blech darstelle. Also habe ich mich zu dem folgenden kurzen Tutorial entschlossen. Die <a title="PDF-Datei der Aufriss-Vorzeichnung" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/uploads/2009/03/aufriss_vorzeichnung.pdf" target="_blank">Aufriss-Vorzeichnung</a> habe ich wie immer als PDF-Datei zum Download bereitgestellt.</p>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-right" style="margin: 0pt 0pt 0pt 10px; border: none;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/polaroid_vorlagen.jpg" alt="Polaroid-Vorlagen" width="130" height="118" />Als Vorlage habe ich mir ein paar Polaroid-Fotos von aufgerissenem, dicken Karton – das sieht Blech sehr ähnlich – geschossen. Polaroids lassen sich mit einem Episkop (Projektor für undurchsichtige und dreidimensionale Vorlagen. Hersteller sind zum Beispiel die Firmen <a href="http://www.kopykake.com/ac_projectors.html">Kopykake</a> oder <a href="http://www.artograph.com/projectors.htm">Artograph</a>.) einfach und preiswert vergrößern und direkt auf dem Zeichengrund übertragen. Natürlich kann man auch eine Digitalkamera verwenden und die Bilder in der passenden Größe ausdrucken. Wer stolzer Besitzer eines Beamers (leider noch recht teuer) ist, kann damit auch seine Digitalvorlagen direkt auf den Untergrund projizieren und nachzeichnen.</p>
<p><strong><img class="ngg-singlepic ngg-left" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 10px 0pt 0pt; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/blechriss_01.gif" alt="1. Arbeitsschritt" width="280" height="198" />1. Arbeitsschritt:</strong> Zeichnen Sie sich das Motiv mit Buntstiften der Farbe, die Sie später verwenden wollen, direkt auf dem Untergrund vor. Auf diese Weise vermeiden Sie, daß man die Vorzeichnung später noch erkennt. Maskieren Sie die gesamte Fläche und schneiden Sie den Innenteil des aufgerissenen Blechs aus. Mit Cyanblau (oder einem ähnlichen Ton – nur verträgt sich Cyan beim lasierenden Übereinanderspritzen am besten mit anderen Farben, da es eine der drei Grundfarben ist) spritzen Sie einen Verlauf.</p>
<p><strong><img class="ngg-singlepic ngg-right" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 0pt 0pt 10px; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/blechriss_02.gif" alt="2. Arbeitsschritt" width="280" height="198" />2. Arbeitsschritt:</strong> Spritzen Sie jetzt, ohne an der Maskierung etwas zu verändern einen Gelb-Orange-Verlauf, ähnlich wie in der Abbildung rechts gezeigt, über die gesamte Fläche. Verwenden Sie aber bitte nicht deckende Farben oder verdünnen Sie diese so stark, daß sie lasierend aufzutragen sind!) Bitte bedenken Sie, daß die Abbildung rechts NUR die Gelb-Orange-Töene zeigt. In der Originalillustration ergeben sich natürlich Mischtöne. Wie das aussieht, sehen Sie in der nächsten Abbildung.</p>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-left" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 10px 0pt 0pt; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/blechriss_03.gif" alt="3. Arbeitsschritt" width="280" height="198" />Spritzt man den Gelb-Orange-Verlauf über den im ersten Arbeitsschritt angelegten Blauverlauf, ergibt sich der links abgebildete Effekt.</p>
<p><strong>3. Arbeitsschritt (unten):</strong> Ohne die Maskierung zu entfernen wird in diesem Arbeitsschritt lediglich an allen links und oberhalb des Innenbereichs befindlichen Kanten ein Schatten, nach innen weich verlaufend, gespritzt. Dieser Schatten gibt dem Bild zum ersten Mal einen dreidimensionalen Touch. Verwenden Sie Schwarz dafür, aber Sie müssen sehr dünne Farbschichten spritzen. Die darunterliegende Farbe soll noch durchscheinen. Wer will, kann das Schwarz natürlich auch verdünnen. Leider verringert eine Verdünnung meist auch die Haftfähigkeit der Farben auf dem Untergrund. Am besten macht man ein paar kleine Versuche vorher.</p>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-none" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/blechriss_04.gif" alt="3. Arbeitsschritt (Schatten)" width="426" height="301" /></p>
<p><strong><img class="ngg-singlepic ngg-right" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 0pt 0pt 10px; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/blechriss_05.gif" alt="4. Arbeitsschritt" width="280" height="198" />4. Arbeitsschritt:</strong> Entfernen Sie jetzt den Maskierfilm, der noch auf dem Untergrund klebt vollständig. Mit einer neuen Schicht wird jetzt die fertig gespritzte Innenfläche UND alle hochgebogenen Blechteile erneut maskiert. In der Abbildung rechts ist die Maskierung bräunlich schaffiert.</p>
<p><strong><img class="ngg-singlepic ngg-left" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 10px 0pt 0pt; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/blechriss_06.jpg" alt="5. Arbeitsschritt" width="280" height="198" />5. Arbeitsschritt:</strong> Über den gesamten Hintergrund spritzen Sie jetzt einen ähnlichen Blauverlauf wie im ersten Arbeitsschritt. Links sehen Sie das Ergebnis.</p>
<p><strong>6. Arbeitsschritt:</strong> Ähnlich dem mit zwei lasierend übereinander gespritzten Farbverläufen gestalteten Innenteil bekommt nun auch die Außenform mit einem zweiten Farbverlauf (in diesem Fall Magenta) eine intensivere Tönung.</p>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-right" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 0pt 0pt 10px; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/blechriss_08.jpg" alt="6. und 7. Arbeitsschritt" width="280" height="198" />Dies ist insofern wichtig, da sich sonst die hochgebogenen Kanten nicht deutlich genug vom Hintergrund abheben.</p>
<p><strong>7. Arbeitsschritt:</strong> Noch immer bleibt der Innenteil, einschließlich der hochgebogenen Kanten, komplett maskiert (wie in der Abbildung rechts dargestellt). Dann werden mit hauchdünnen Schichten Schwarz (kann auch mit verdünntem Schwarz geschehen) Schatten rechts und unterhalb der hochgebogenen Blechteile angespritzt. Daß der Schatten nicht links von den Blechteilen oder oberhalb davon angelegt werden darf, ist durch die vorgegebene Lichtsituation (von links oben) logisch – wird aber leider nur allzu oft falsch gemacht.</p>
<p><strong><img class="ngg-singlepic ngg-left" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 10px 0pt 0pt; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/blechriss_09.jpg" alt="8. Arbeitsschritt" width="280" height="198" />8. Arbeitsschritt:</strong> Jetzt werden die sozusagen &#8220;doppelt&#8221; eingerollten Ecken der hochgeklappten Blechkanten vom Maskierfilm befreit. Versuchen Sie sich ungefähr vorzustellen, wo diese Teile lägen, wenn sie nicht hochgeklappt wären.</p>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-right" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 0pt 0pt 10px; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/blechriss_10.jpg" alt="8. Arbeitsschritt (Ausschnitt)" width="280" height="198" />Den Farbton von diesen Stellen, ein wenig dünner und heller gespritzt, verwenden Sie nun, um die Rundungen zu formen. Lassen Sie die Farbe von innen dunkel nach außen (zur Kante mit dem Hintergrund) hell verlaufen. Der Ausschnitt rechts zeigt, wie das aussehen soll.</p>
<p>Wie die Illustration nach dem Abziehen des gesamten Klebefilms aussieht, zeigt die Abbildung unten. Gar nicht soooo besonders schlecht, oder?</p>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-none" style="border: none; margin: 0pt;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/blechriss_11.jpg" alt="Ohne Maskierfilm" width="426" height="301" /></p>
<p><strong><img class="ngg-singlepic ngg-left" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 10px 0pt 0pt; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/blechriss_12.jpg" alt="9. Arbeitsschritt" width="280" height="198" /></strong></p>
<p><strong>9. Arbeitsschritt:</strong> Jetzt beginnt sicherlich die schwierigste Phase bei der ganzen Illustration. Die Rede ist von den hochgebogenen Rißkanten. Kleben Sie dazu jetzt die gesamte Illustration mit Ausnahme der hochgeklappten Blechkanten (in der Abbildung links als weiße Flächen deutlich zu erkennen) wieder mit Maskierfilm ab. Bitte maskieren Sie auch die durch rote Pfeile kenntlich gemachten eingerollten Ecken – sie werden zuletzt ausgearbeitet. Der schraffierte Bereich in der Abbildung kennzeichnet, was abgeklebt werden muß.</p>
<p><strong>10. und letzter Arbeitsschritt:</strong> Mit einem kalten Blauton (zum Beispiel Preussischblau), dem man auch eine kleine Menge Schwarz beimischen kann, muss die Form der Ecken herausgearbeitet werden (siehe Abbildung unten). Da die Wirkung um so geringer wird, je niedriger der Kontrast zwischen den Ecken und dem Hintergrund ist, darf wirklich nur &#8220;ein Hauch&#8221; Farbe gespritzt werden. Mit verdünnter Farbe geht das am besten. Wenn Sie mal eine etwas schärfere Kante ausarbeiten möchten, verwenden Sie eine Papierschablone.</p>
<p><a title="Fertige Illustration" rel="lightbox[]" href="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/blechriss_gross.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-right" style="border: 1px solid #ff6347; margin: 0pt 0pt 0pt 10px; padding: 5px;" src="http://airbrush-zeitung.de/wp-content/gallery/blechaufriss/thumbs/thumbs_blechriss_gross.jpg" alt="Fertige Illustration" width="100" height="150" /></a>Sobald Sie zufrieden sind, demaskieren Sie auch die letzten beiden noch nicht gespritzten Teile an den eingerollten Ecken rechts oben. Decken Sie die fertigen Partien mit einer Schablone ab und spritzen Sie auch dort einen Hauch des Blautons, den Sie für die Blechkanten verwendet haben. Fertig!</p>
<p>Und so sieht die fertige Illustration aus. Falls Sie eine vergrößerte Version ansehen wollen, klicken Sie bitte auf die kleine Abbildung rechts.</p>
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		<title>Tutorials</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 07:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CMM</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In der gedruckten Ausgabe der Airbrush-Zeitung stand dieser Bereich unter der Überschrift <strong>&#8220;Die Seiten zum Nachmachen&#8221;</strong>. Mit der Zeit soll der Bereich der Step-by-Steps natürlich weiter gefüllt werden. Da ich aber nicht unendlich viel Zeit habe, wäre ich auf Mithilfe angewiesen. Wenn einer also ein Beispiel hat, welches ich hier veröffentlichen könnte, wäre ich dankbar (Copyrights beachten!). Die digitale Aufbereitung übernehme natürlich ich.</p>
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